Was Hausärzte bei Patienten nach der Nierentransplantation beachten sollten

Ob Impfstatus, UV-Schutz oder Medikamenten­interaktionen: Wer in seiner Hausarzt­praxis nierentransplantierte Patienten betreut, sollte sich mit den Dos and Don’ts auskennen.

Für Patienten mit einer chronischen Niereninsuffizienz Stadium 5 ist hinsichtlich Mortalität, Lebensqualität und Kosteneffizienz eine möglichst frühzeitige Nierentransplantation die beste Therapieoption. Da die Abklärung eines potenziellen Transplantat-Empfängers Wochen bis Monate dauern kann, sollten Betroffene spätestens bei einer glomerulären Filtrationsrate (GFR) von 25–30 ml/min/1,73m2 an einen Nephrologen überwiesen werden, schreiben Dr. Aurelia Schnyder und Dr. Irene Koneth von der Klinik für Nephrologie und Transplantationsmedizin des Kantonspitals St. Gallen.

Bei Nebenwirkungen den Nephrologen kontaktieren

Im ersten postoperativen Jahr übernimmt das Transplantationszentrum die Patientenführung, um die medikamentöse Immunsuppression individuell einzustellen und mögliche Folgekomplikationen zu behandeln. Danach erfolgt die Betreuung durch den niedergelassenen Nephrologen sowie den Hausarzt, der sofort seinen Kollegen kontaktieren sollte, falls Nebenwirkungen auftreten, die die medikamentöse Adhärenz gefährden.

Quelle: Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH
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