Diagnose Krebs – Was können Betroffene selbst tun?

Es ist Satz wie ein Donnerschlag: „Sie haben Krebs!“. Angst vor Nebenwirkungen, Schmerzen und Tod bestimmen die Gedanken. Doch die Patienten sind ihrem Schicksal nicht hilflos ausgeliefert. Immer mehr Studien zeigen, dass es wichtig ist, neben der Therapie selbst aktiv zu werden.

Krebs ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Brust-, Darm- und Prostatakrebs kommen nach Angaben des deutschen Krebsregisters besonders häufig vor. Auch wenn die Zahl der Neuerkrankungen anhaltend hoch ist, gibt es gute Nachrichten. Mehr als die Hälfte der Patienten kann heute auf dauerhafte Heilung hoffen. Ein Grund dafür liegt sicherlich in den immer besser werdenden Therapien, die individueller auf Patientinnen und Patienten abgestimmt werden können. Dazu ist die Akzeptanz für begleitende Therapien aus der Naturheilkunde oder der Traditionellen Chinesischen Medizin gestiegen. „Sie lindern Nebenwirkungen der schulmedizinischen Behandlung, stärken die Selbstheilungskräfte und lassen den Patienten selbst aktiv werden. Das ist wichtig für die Psyche“, sagt Dr. Petra Wüller. Die Leipziger Ärztin leitet eine Praxis für integrative Medizin in Leipzig und betreut Patienten in enger Kooperation mit onkologischen Zentren.

Quelle: Mitteldeutscher Rundfunk
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