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Nachsorge

Nach dem medizinischen Rehabilitationserfolg ist ein Nachsorgeprogramm ein wichtiger Folgeschritt, der sich nachhaltig und festigend auf die Reha-Ergebnisse auswirken soll.

Ziel ist es, dass in der Reha, wie auch in speziell entwickelten Nachsorgeprogrammen Erlerntes, in den Alltag zu übernehmen und weiter zu entwickeln. Um dabei nicht auf das private Umfeld zu verzichten und damit eine finanzielle Sicherung gewährleistet ist, bietet das deutsche Reha-Wesen eine Nachsorge in wohnortnahen Einrichtungen berufsbegleitend an. Nur durch eine derart langfristige, begleitende und konstante Nachsorge kann eine Genesung der Krankheit nachhaltig beibehalten werden und eine Wiedereingliederung in den gesellschaftlichen Alltag und die Erwerbstätigkeit gelingen.

Vor Allem chronische Krankheiten benötigen auch „chronische Nachsorge Therapie“. Da die meisten Krankheitsbilder, die in der Reha vorkommen, chronisch sind, bedarf es ein besonderes Augenmerk auf dauerhafte Bewegung und der während der Rehabilitation erlernten Routine, wie zum Beispiel Krankengymnastik, Wassergymnastik-Übungen und einer konstanten Ernährungsumstellung, zu legen. Die Konsequenz für das Nicht-Beibehalten gewisser Kompetenzen oder Übungen wäre ein Rückfall zu dem ursprünglichen Krankheitsbild, was es unbedingt zu vermeiden gilt.

Die Nachsorgeprogramme des deutschen Reha-Wesen zählen zu den erfolgversprechendsten und innovativsten Therapien weltweit und schaffen einen motivationsfördernden Rahmen für den Rehabilitanden. Bekannt ist bspw., dass Nachsorgeprogramm IRENA, (Intensivierte Rehabilitations Nachsorge), das von der Rentenversicherung und diversen Krankenkassen angeboten wird. Im Anschluss an die von den Krankenkassen finanzierten Nachsorge, stehen zur häuslichen Weiterführung der Nachsorge genügend Informationen im Internet, wie auch in den jeweiligen Geschäftsstellen der Einrichtungen, zu Verfügung.

Hier können Sie mehr über das Nachsorgeprogramm der deutschen Rentenversicherung erfahren.