Ihr Ansprechpartner für den Schwerpunkt Urologie

Chefarzt der urologischen Abteilung
Dr. med. Klaus Nüchtern

Facharzt für Urologie
- Medikamentöse Tumortherapie
drnuechtern@kurpark-klinik.com

Lebenslauf

   
   

Angebote für Selbstzahler
Ärztlich behandelt - Therapeutisch betreut


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Was ist ambulante Rehabilitation?

Ambulante Rehabilitation - das heißt zu Hause wohnen und trotzdem eine hochwertige und intensive Rehabilitation in der Nähe des Wohnorts durchführen.

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Der PSA-Wert

Prostatakrebs kann mit dem PSA-Wert festgestellt werden.
Was Sie über den PSA-Wert wissen sollten.

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Urologie

Vertrauen und Zuversicht! - Spezialisiert auf Tumornachsorge

Schwerpunkt der Urologie/onkologischen Urologie ist die stationäre Rehabilitation und die Weiterbehandlung von Tumorpatienten. Wir verstehen uns als Bindeglied zwischen den Akutkrankenhäusern und der weiteren ambulanten Versorgung durch die niedergelassenen Ärzte vor Ort.

In unserer Fachabteilung wird Tumornachsorge auf dem Boden wissenschaftlicher Erkenntnisse, von der modernsten Diagnostik bis zur ebenfalls wissenschaftlich begründeten Rehabilitation betrieben. Diese beinhaltet im Wesentlichen die Beseitigung und Linderung von krankheits- und therapiebedingten Funktionsstörungen mit dem Ziel die Lebensqualität des Patienten zu steigern.

Durch einen überdurchschnittlichen medizinischen Standard können wir Patienten auch nach umfangreichen und komplizierten urologischen Eingriffen frühzeitig aufnehmen und weiterbehandeln. Diese Qualifikation wird durch ein großes Ärzteteam und speziell geschultem Pflegepersonal gestützt.

Wesentlicher Inhalt der urologischen Rehabilitation in der Kurpark-Klinik ist die Beseitigung von Inkontinenz und Erektionsstörungen sowie die optimale Versorgung bei künstlichem Harn- und Darmausgang. Auch die Fortsetzung bereits eingeleiteter zytostatischer Primärtherapien ist möglich.

Um die oft starke seelische Belastung des Tumorpatienten zu lindern, arbeitet der behandelnde Arzt eng mit den Psychologen und Sozialarbeitern der Kurpark-Klinik zusammen.

Mit dem Zentrum für Stoma und Inkontinenz bringen wir unsere Erfahrung und Kompetenz aus dem stationären Sektor auch in die ambulante Versorgung der Region ein.

Krankheitsbilder & Ziele

Wir helfen Ihnen bei ...

Entsprechend Ihres Krankheitsbildes sind unsere Rehabilitationsmaßnahmen darauf ausgerichtet Ihnen eine individuell angepasste Behandlung zukommen zu lassen.

Indikationen

  • Alle urologischen Tumorentitäten (alle bösartigen Geschwulsterkrankungen und malignen Systemerkrankungen der Nieren, der ableitenden Harnwege, der Blase und der männlichen Geschlechtsorgane)
  • Harninkontinenz nach rad. Chirurgie oder Bestrahlung
  • Urostomieversorgung
  • Wundheilungsstörungen
  • Postoperative Lymphödeme
  • Fortführung Chemotherapie
  • Schmerztherapie nach dem WHO-Schema
  • Niereninsuffizienz
  • Psychische Probleme bei Tumorpatienten
  • Erektile Dysfunktionen

Spezielle AHB-Indikationen

  • Uro-onkologische AHB-Maßnahmen bei Patienten mit chron. terminaler Niereninsuffizienz mit und ohne Hämodialyse bzw. Peritonealdialyse.

Ziele der urologischen Rehabilitation

Wesentliche Ziele der uro-onkologischen Rehabilitation sind die Beseitigung von Inkontinenz und Erektionsstörungen sowie die optimale Versorgung bei künstlichem Harn- und Darmausgang, um damit letztendlich Ihre Lebensqualität zu steigern.

  • Wiedererlangung der Kontinenz
  • Therapie und Beratung der erektilen Dysfunktion
  • Erlernen der selbstständigen Stoma-Versorgung
  • Reduzierung von Schmerzzuständen
  • Beseitigung eines Lymphödems
  • Behandlung eines Harnweginfektes
  • Mitbehandlung bei Wundheilungsstörungen
  • Erlernen von Problembewältigungsstrategien, Fördern der aktiven Krankheitsverarbeitung, Informieren zu den Ursachen der Erkrankung und ihren Folgen
  • Anleitung zu krankheitsangemessenem Ernährungs-, Bewegungs- und Freizeitverhalten
  • Unterstützung der beruflichen Wiedereingliederung
  • Beseitigung von Hormonmangelzuständen

Diagnostik

Für unsere Patienten mit urologischen Krankheitsbildern verfügen wir über modernste apparative Ausstattung mit der wir die komplette urologische Diagnostik abdecken können.

  • Blut- und Urinuntersuchungen (inkl. Tumormarker) und Blutgasanalyse
  • Notfalllabor im Hause, ggfls. in Kooperation
  • Notfallausrüstung
  • Urosonographie, inkl. TRUS und Duplexsonographie
  • Urologische Endoskopie (inkl. Sphinkterüberprüfung)
  • Urologische Radiologie
  • Urodynamischer Messplatz (inkl. Uroflowmetrie)
  • Interkurrente Akutintervention
  • PAD-Inkontinenztest
  • Hilfsmittelversorgung mit Stomaberatung und Inkontinenzartikeln
  • CT + Kernspintomographie in Kooperation
  • Transrektale Sonografie

Therapien

In unserer Klinik steht Ihnen das gesamte Spektrum der konser-
vativen-urologischen Therapie zur Verfügung. Dabei stellen
Patientenschulungen und Arztvorträge eine wichtige Ergänzung
zur aktiven Therapie dar.

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Spezielles Kontinenztraining zur Beseitigung der postoperativen Belastungsinkontinenz

In der urologischen Fachabteilung der Klinik haben wir uns durch langjährige Erfahrung in der Nachbehandlung urologischer Tumore auf die Harninkontinenz des Mannes spezialisiert.

Mit speziellen Übungen, die Sie unter physiotherapeutischer Anleitung während des Kontinenztrainings erlernen, trainieren Sie die betroffene Muskulatur.
Grundlage ist das indiviuell angesetze Einzeltraining mit der persönlichen Unterstützung des Therapeuten. In der Krankengymnastik werden individuelle Probleme angesprochen und somit eine zielgerichtete Basis  für das weitere Training gesetzt. Das Gerlernte wird zusätzlich inder Gruppengymnastik vertieft und eingeübt.

Was ist Kontinenztraining?
Kontinenztraining hilft Ihnen, Ihren Harndrang zu kontrollieren. Es besteht aus einzelnen Maßnahmen, die nur zusammen genommen zum gewünschten Erfolg führen:

  • Zum einen ist es wichtig, dass Sie den Aufbau und die Funktionsweise des unteren Harntraktes kennen und verstehen lernen.
  • Zum anderen soll ein Gefühl dafür entstehen, wie man seinen Schließmuskel spüren und gezielt anspannen kann.
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Externe Magnetfeldtherapie (NeoControl)






Die nicht-invasive Magnetfeldtherapie auf dem sogenannten Magnetstuhl, Neocontrol, aktiviert Nervenimpulse, die eine Kontraktion der Becken- und Schließmuskeln auslösen. Diese Behandlungsform bietet Ihnen damit eine Möglichkeit den Beckenboden zu trainieren, ohne dass Sie den Muskel bereits bewusst erspüren können.

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Biofeedback-Sphinktertraining

Beim Biofeedback werden körperliche Prozesse, z. B. die Kontraktion (bewusste Zusammenziehen) des Beckenbodens gemessen und Ihnen über ein optisches Signal am Bildschirm zurückgemeldet. Das Ziel besteht darin, dass Sie die Kontrolle über diesen körperlichen Prozess gewinnen, um damit Ihre Beschwerden direkt verbessern zu können.

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Elektrostimulationsverfahren

Bei der Elektrostimulation wird die Kontraktion des Schließmuskels durch elektrische Stormimpulse ausgelöst, ohne aktives Mitwirken des Patienten. Dieses Verfahren dient dazu den Schließmuskel erspüren und somit willentlich traininieren zu können.

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Fortführung und Einleitung topischer und systemischer Chemo-, Hormon- und Immuntherapie

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Therapie erektiler Dysfunktion, wie sexuelle Frühstimulation mit PDE-5-Hemmern

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Schwellkörperinjektionstherapie und Erektionshilfesystem

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Behandlung von Wundheilungsstörungen

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Schmerztherpaie nach WHO-Schema

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Stomaversorgung und -schulung

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Einweisung Selbstkatheterismus

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Notfallversorgung

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Psychologische Mitbetreuung als Einzel- oder Gruppentherapie

Die psychologische Betreuung wird im Rahmen der interdisziplinären Behandlung von drei Diplom-Psychologinnen übernommen, die als Psychologische Psychotherapeutinnen approbiert und schmerztherapeutisch bzw. psychoonkologisch weitergebildet sind.

Orientiert an den Bedürfnissen des Patienten werden psychologische Einzel- und/oder Gruppenangebote durchgeführt.

Um die Behandlung der Patienten optimal gestalten zu können, wird ein kurzes psychologisches Eingangsscreening (HADS-D) im orthopädischen Bereich eingesetzt.

Zentrales Ziel

Zentrale Ziele der psychoonkologischen Arbeit im urologischen Fachbereich ist die Stabilisierung der Patientinnen und Patienten, die von einer Krebserkrankung betroffen sind. So verfolgen unsere Psychoonkologen das Ziel die psychischen Belastungen von Tumorpatienten, die durch Krankheit und Therapie entstanden sind, zu lindern.

Im Vordergrund steht dabei die Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung. Wie diese Hilfen aussehen, hängt vom subjektiven Erleben des Patienten ab und von seinen Ressourcen, die bei der Krankheitsbewältigung genutzt werden können.

Begleitpersonen können in der Kurpark-Klinik psychoonkologische Angebote ebenfalls in Anspruch nehmen, denn auch sie müssen die Belastungen durch die Erkrankung mit verkraften und bewältigen.

 

Im Einzelnen:

  • Krankheitsbewältigung: Verarbeitung der belastenden Diagnose oder belastenden Krankheitserfahrungen, Verminderung von Schon- und Rückzugsverhalten, Abbau katastrophisierender Verarbeitungsmuster, Abbau von Ängsten und Hilflosigkeit, Förderung von Autonomie und Wohlbefinden
  • Entwicklung von Bewältigungsstrategien im Umgang mit Angst und Depressionen
  • Verarbeitung von krankheitsbedingten Einschränkungen (wie z.B. Inkontinenz, erektile Dysfunktion, Leistungs- und Bewegungseinschränkungen etc.)
  • Krisenbewältigung

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Ernährungsberatung

Gesund und lecker: Essen und Zubereiten

Die Wichtigkeit gesunder Ernährung ist den meisten Menschen bewusst. Häufig scheitert es jedoch an der Umsetzung. Unser Diätassistentinnen-Team bietet Ihnen umfassende Informationen und konkrete Schulungen in unserer Lehrküche.

Sie üben ein, wie Sie durch einige Änderungen Ihr Ernährungsverhalten umstellen können. So lernen Sie die Speisen gesünder oder an Ihrer Erkrankung orientiert zuzubereiten, ohne das der Genuss verloren geht. Denn gesundes Essen schmeckt und ist einfach und schnell zu kochen.

So können Sie mit Hilfe der gesunden Ernährung Ihren Therapieerfolg zu Hause weiter stabilisieren.

Lesen Sie mehr auf der allgemeinen Seite Ernährungsberatung.

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Sozialdienst

Der Sozialdienst ist Teil unserer interdisziplinären Behandlung. Er berät Sie  und Ihre Angehörige zu allen Fragen, die sich in Folge Ihrer Erkrankung für Ihr weiteres Leben ergeben. Speziell berät er zu sozialrechtlichen Leistungsansprüchen, bietet Hilfen bei Krankheits- und Lebensbewältigung und beantragt bei Bedarf Leistungen bei den jeweiligen Leistungs-/Kostenträgern.

Durch den ärztlichen Austausch der drei Fachbereiche der Klinik ist die Mitbehandlung von internistischen und orthopädischen Begleiterkrankungen möglich.

   
 

zuletzt aktualisiert am: 20.12.2011

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